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Bergfrühling im Tessin 5.-7. Juni 2026

Blick von der Capanna Leit

Unser Taxi stand in Airolo pünktlich bereit und brachte uns nach Nante, von wo aus wir zur Rifugio Garzonera hochstiegen, an einzelnen Alpen, kleinen Seen und vielen leuchtenden Blumen vorbei. Wir hatten die ganze Hütte für uns alleine, ich feuerte  an und kochte das Menu für meine Gäste. Es war ein gemütlicher Abend.

Der zweite Tag war wie erwartet trüb und regnerisch, auch noch etwas Nebel... wir liessen uns nicht beirren, mussten zuerst ein Stück absteigen, dann wieder hoch Richtung Lago Tremorgio. Ein kurzes, aber steiles Schneefeld mussten wir überqueren, was alle klaglos meisterten. Umso besser schmeckte dann die kräftige Suppe in der Capanna Tremorgio. Hier war nach der Abgeschiedenheit plötzlich viel los: Die Bahn hatte ihren Betrieb gestern eröffnet, und ein Fischerfest stand morgen auf dem Programm. Dies interessierte uns nicht weiter, wir stiegen auf zur Capanna Leit, ein felsiger, spannender  Aufstieg mit div. Bachquerungen. Auch in der Hütte war der Betrieb eben eröffnet, wir wurden bestens betreut.

Am folgenden Morgen wollten wir nicht wie vorgesehen nach Dalpe absteigen, sondern mit Umweg über den Passo  Campolungo zum Lago Tremorgio zurück. Der Aufstieg zum Pass aber war felsiger und rutschiger als erwartet, so kehrten wir auf halber Höhe um. Eine Steingeiss sah uns dabei zu. Dafür umrundeten wir den Lago Tremorgio noch ganz und sahen den vielen Fischern zu. Und gondelten anschliessend gemütlich mit der Bahn ins Tal hinunter.

Images
Aufstieg zur Rifugio Garzonera
Lago di Ravina
Rifugio Garzonera
Bachquerung
Anemonen
Capanna Leit
Lago die Leit
Abstieg